Über Luxusgüter und Statussymbole

Der Traum vom grossen Geld beinhaltet häufig den Wunsch nach Luxusgütern und Statussymbolen. Weshalb sind vielen uns diese Dinge so wichtig?

 

Luxusgüter

Der Begriff der Luxusgüter kommt aus der Volkswirtschaftlehre.  Dabei bezeichnet man Güter, die mit steigendem Einkommen vermehrt nachgefragt werden, als Luxusgüter. Klassische Luxusgüter sind :

-          Uhren

-          Schmuck

-          Lederwaren

-          Genussmittel

-          Kunstgegenstände

-          u.s.w.

Diese Güter konsumieren zu können ist also offensichtlich Luxus. Wohingegen Luxus an und für sich  nicht zwingend etwas mit Konsum zu tun hat. Auch immaterielle Güter, zum Beispiel „Zeit haben“ können als Luxus empfunden werden.

Für diejenigen, die finanziell keine grossen Sprünge machen können und sich dennoch mit ein wenig „Luxus“ umgeben möchten, gibt es die gefälschten Luxusgüter.  Wer kennt nicht die im Ausland angebotenen Gucci-Täschchen und Lacoste-Poloshirts.

 

Statussymbole

Nicht jedes Luxusgut ist zwingend ein Statussymbol. Ein Luxusgut kann teuer sein, ohne dass man dies auf den ersten Blick erkennt. Statussymbole hingegen signalisieren den Status des Eigentümers, weil jedermann weiss, dass es sich um ein teures Gut handelt.  Klassische Statussymbole sind oft Luxusgüter einer bestimmten Marke wie Z.B.

-          Rolex

-          Porsche

Ebenso sehr teure Luxusgüter,  Z.B.

-          Yacht

-          Ferienwohnung in St. Moritz

Anhand des Statussymbols kann man den Status des Besitzers  erkennen.  Es symbolisiert in erster Linie die Zugehörigkeit zu einer gewissen Gruppe, nämlich der Gruppe der „Schönen und Reichen“. Will man dazugehören, so muss man diese Güter eben auch besitzen. (oder schön sein ;-) )

Genau hier liegt wohl der Grund dafür, dass der Besitz dieser Güter so erstrebenswert ist. Es ist gewissermassen eine „Eintrittskarte“ zu einem Kreis von Personen, zu welchem man gerne gehören würde. Zumindest in der Vorstellung derjenigen, die nicht dazugehören. Ob’s dann tatsächlich so toll wäre sei dahingestellt.

Statussymbole provozieren. Sie lösen häufig Neid und Missgunst aus bei denjenigen, die sie sich nicht leisten können.

Nicht jeder Besitzer eines Statussymbols kann sich dieses auch wirklich leisten.  Wird ein Statussymbol vom stolzen Besitzer zur Schau getragen, sieht man ihm nicht an, wie es finanziert wurde, ob sich der Besitzer dazu verschulden musste. Zudem sind viele Luxusgüter mit einem teuren Unterhalt verbunden. Übernimmt sich jemand dabei, so ist ihm der Spott seiner Neider sicher. Der Erwerb eines Statussymbols ist also auch gefährlich. Es ist nicht einfach, wieder „runterzufahren“ und auf einmal zur Schau gestellte Statussymbole zu verzichten.

Persönlich denke ich, dass alles eine Frage des Masses ist. Ab und zu einen Luxus darf sich jeder gönnen.  Man kann ja auch darauf sparen oder im Gegenzug bei unwichtigeren Dingen Verzicht üben. Vermutlich macht der Luxus genau dann auch am meisten Freude, wenn er eben nicht alltäglich, sonder „Luxus“ ist.

 

 

Ein Gedanke zu “Über Luxusgüter und Statussymbole

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