Definition des Begriffes „Wohlstand“

Viele von uns träumen davon, reich zu sein. Trotzdem ist der Begriff „Reichtum“ mit vielen negativen Assoziationen verbunden.

Weniger problematisch ist der Begriff „Wohlstand“. So ist Wohlstand für die meisten von uns etwas Erstrebenswertes. Das mag daran liegen, dass „Reichtum“ eher auf einzelne Personen, „Wohlstand“ hingegen auf Personen- oder Bevölkerungsgruppen, allenfalls ein ganzes Land, zutreffen.

 

Wikipedia definiert Wohlstand wie folgt:

„Wohlstand (auch Wohl, Wohlergehen) ist ein positiver Zustand, der individuell unterschiedlich wahrgenommen wird. Wohlstand setzt sich aus immateriellem und materiellem Wohlstand (siehe auch Lebensstandard) zusammen. Der Lebensstandard ist leichter zu messen. Umgangssprachlich ist mit Wohlstand gemeint, dass jemand mehr Geld als normal zur Verfügung hat bzw. dass es ihm in materieller Hinsicht an nichts mangelt.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstand

Damit, was wir umgangssprachlich unter Wohlstand bezeichnen , wäre also gemäss dieser Definition als „Materieller Wohlstand“ oder „Lebensstandard“ zu bezeichnen.

Wohlstand geht im Idealfall mit Frieden und Sicherheit einher. Trifft Wohlstand auf einen Grossteil der Bevölkerung eines Landes zu, so muss keiner dem andern etwas vergönnen. Innere Ruhe und Stabilität des Landes werden dadurch gestärkt.

Problematisch sind hingegen „Wohlstandsgefälle“ innerhalb einer Gruppe.

Nehmen Sie zum Beispiel die Mitgliedstaaten der europäischen Union. Die Länder am unteren Ende der Skala möchten sich gerne etwas von Wohlstand der reicheren Länder abscheiden. Diese wiederum den eigenen Wohlstand sichern und diesen nicht durch zu grosszügige Umverteilungen gefährden. Was gemäss meiner Meinung auch richtig ist, denn Wohlstand wird durch Umverteilung nicht vermehrt. Materieller Wohlstand, und um diesen geht es hier, muss erschaffen werden, hat mit Arbeit, Leistung und Produktion zu tun. Wirtschaftliche Hilfe sollte vielmehr darauf abzielen, den Schwächeren dabei zu unterstützen, aus eigener Kraft zu Wohlstand zu kommen. Zum Beispiel, indem man seine Produkte abnimmt, ihn nicht unnötig konkurrenziert, ihm keine Vorschriften und Gesetze aufbrummt, die seinem wirtschaftlichen Entwicklungsstand nicht entsprechen, usw.