Vorsorgeauftrag – was und wie viel soll man regeln?

Hat man sich zu einem Vorsorgeauftrag entschlossen, so stellt sich die Frage, wie detailliert man diesen ausgestalten soll. Das Gesetz (ZGB 360) sagt dazu lediglich, dass eine handlungsfähige Person  eine natürliche oder juristische Person beauftragen kann, im Falle einer Urteilsunfähigkeit die Personensorge oder die Vermögenssorge zu übernehmen oder einen im Rechtsverkehr zu vertreten. Sie müsse die Aufgaben, die sie der beauftragten Person übertragen wolle, umschreiben  und könne Weisungen für die Erfüllung der Aufgaben erteilen.

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Vorsorgeauftrag – wen soll ich beauftragen?

Wenn man sich dazu entschlossen hat, einen Vorsorgeauftrag zu machen, dann stellt sich vorab die nicht ganz einfache Frage, wen man beauftragen soll?

Wem vertraue ich? Wer ist fähig und hat die notwendigen Fachkenntnisse? Wer ist bereit, den Auftrag anzunehmen?  Wer kennt mich so gut, um in meinem Sinne zu handeln? Wer ist bezahlbar?

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Vorsorgeauftrag – brauche ich das?

 

Wie gesagt, das Gesetz sieht den Vorsorgeauftrag erst seit kurzem (1.1.2013) vor, entsprechend wenige Personen haben bereits einen Vorsorgeauftrag gemacht. Es wird seine Zeit dauern, bis sich das neue Rechtsinstrument durchsetzen wird. Wer braucht einen Vorsorgeauftrag? Wer kann darauf verzichten? Weiterlesen

Vorsorgeauftrag – darum geht es

Während man im Testament regeln kann, was nach dem Tod mit dem Nachlass geschehen soll, kann man im Vorsorgeauftrag Anweisungen geben, was dann gelten soll, wenn man zu Lebzeiten vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr in der Lage ist, infolge einer Urteilsunfähigkeit seine Angelegenheiten selber zu besorgen. Geregelt ist der Vorsorgeauftrag im neuen Kinder- und Erwachsenschutzgesetz , das seit dem 1.1.2013 in Kraft ist. (ZGB 360 ff). Weiterlesen